Nordlichter Fotoreise Lappland
Tag 1 – Ankommen in Lappland
Unsere Nordlichter-Fotoreise startete am 16. Februar 2019. Am Abend davor habe ich meine Kleidung in die eine und mein ganzes Kameraequipment in die andere Tasche gepackt. Am Samstagmorgen ging’s los – um 09:00 Uhr holte ich drei der sechs Teilnehmer ab. Die anderen hatten sich selbst organisiert.
Pünktlich um 10:00 Uhr erreichten wir den Flughafen Zürich. Auto parkiert, Gepäck abgegeben, ab zum Gate. Der Flug startete planmässig um 12:45 Uhr Richtung Kittilä in Finnland.
Nach etwa vier Stunden landeten wir im verschneiten Norden. Das Gepäck liess auf sich warten – umso erleichterter waren wir, als dann doch alles vollständig ankam. Danach stiegen wir in den Bus, der uns in gut 3,5 Stunden (inklusive Pause) zu unserer Unterkunft brachte. Eine lange Anreise – aber sie hat sich gelohnt.
Am Abend war der Himmel dicht bewölkt, es schneite leicht. Die Hoffnung auf Nordlichter war schnell dahin – also entschieden wir uns, den ersten Abend ruhig anzugehen und Energie zu sammeln.
Tag 2 – Wintersonne, Lightroom und erste Nordlichter
Der zweite Tag begrüsste uns mit Sonnenschein – endlich konnten wir das Winterwunderland erkunden! Wir schlenderten durch verschneite Strassen, betrachteten die charmanten Blockhütten, machten Schneeengel und genossen einfach die klare, kalte Luft. Sogar ein paar Eichhörnchen liessen sich blicken.
Am Nachmittag erledigten wir den Wocheneinkauf und buchten beim Tourenanbieter unsere kommenden Abenteuer: Motorschlittentour und Huskyschlittenfahrt.
Um 17:00 Uhr trafen wir uns im Hotel-Meetingraum zur ersten Lightroom-Session. Thema: Bilder importieren, sinnvoll benennen, erste Auswahl treffen – eine wichtige Grundlage für die kreative Bearbeitung.
Nach dem Abendessen wagten wir uns trotz durchzogener Nordlichtprognose zur Aurora-Hütte. Es war bitterkalt, aber die Stative standen bereit. Der Himmel blieb lange dicht – doch wir wollten vorbereitet sein.
Dann plötzlich – ein Ruf: „Kommt schnell – es tut sich was!“
Patric hatte recht: Erste Nordlichter formten sich am Himmel. Zwar kaum sichtbar mit blossem Auge, aber auf den Kameras tanzten grüne Schleier. Die Freude war riesig!
Wir fotografierten fast eine Stunde – es war magisch. Danach experimentierten wir noch mit kochendem Wasser in der Kälte – spektakuläre Aufnahmen!
